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Immer häufiger geraten Schornsteine von Einfamilienhäusern in Brand. Ein solcher Schornsteinbrand ist nicht ungefährlich, denn er kann dafür sorgen, dass das gesamte Haus abbrennt. Und meist merken die Hausbewohner selbst zunächst nichts vom Feuer.
Ursache für solche Brände sind häufig Ablagerungen im Kamin, sog. Glanz- oder Hartruß-Ablagerungen. Diese entstehen beispielsweise durch die Verwendung von zu feuchtem Holz. Am Besten die Feuchtigkeit beträgt maximal 20 Prozent, damit sich kein Glanz- oder Hartruß absetzen kann.
Wichtig: Den Schornstein regelmäßig vom Schornsteinfeger kontrollieren lassen. Wenn dieser Ablagerungen im Kamin feststellt, wird er diese kontrolliert abbrennen lassen. Denn durch die „normale“ Reinigung können die hartnäckigen Ablagerungen nicht entfernt werden.
Außerdem sollte im Brandfall auf keinen Fall mit Wasser gelöscht werden. Das Wasser würde explosionsartig verdampfen und der Schornstein kann platzen. Kommt es tatsächlich zu einem Schornsteinbrand, lieber die Luftzufuhr schließen, danach die Glut herausholen und in einem Metalleimer nach draußen bringen. Möbel und Bilder, die gegebenenfalls gegen den Schornstein lehnen, entfernen, da durch die große Hitze diese in Brand geraten können.
Quelle: Ratgeber Bauen+Wohnen vom 4.12.2011, www.wdr.de |