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Haus & Grund sieht nach Nordfeldbeschluss des Rates keinen Anlass für Euphorie (14.03.2013)

Grundsätzlich begrüßt Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg die Entscheidung der Stadt Bonn, jetzt – wieder einmal – grünes Licht für die Bebauung des Nordfeldes am Bonner Hauptbahnhof zu geben. Vorsitzender Prof. Hans-Rudolf Sangenstedt: „Jeder Schritt, der geeignet ist, den Stillstand der Projektentwicklung in der City zu überwinden, ist positiv zu bewerten. Für Euphorie gibt es aber keinen Anlass.“

Die Geschichte der gescheiterten Planungen am Bahnhof ist 40 Jahre alt. Die Endlos-Debatte um die Südüberbauung müsse als äußeres Zeichen Mahnung für die Probleme sein, die auf Investoren warten, die sich in europaweiter Ausschreibung finden sollen. Es sei ja nicht das erste Mal, dass für die Bereiche des Bahnhofs Planungen und Investoren gefunden wurden. Haus & Grund erinnert: Bonn habe es in einer unseligen Mixtur aus Wahlterminen, Bürgerprotesten und parteipolitischem Machtkalkül immer wieder geschafft, vieles scheitern zu lassen, was zum Teil bis zum Realisierungsbeginn gereift war. Dies gelte die Planung des Kölner Architekten Oswald Mathias Ungers über dem Bonner Loch, die Nordfeldplanung, die finanziert und baureif im Wahlkampf 2004 zu Grabe getragen wurde, das Dauerdilemma Südüberbauung, die Überbauungspläne am Busbahnhof. Bei den Verkehrsplanungen gilt dies für den vor allem an CDU-internen Streitereien gescheiterten Reutertunnel, die Tieflage der Straßenbahnlinien vor dem Bahnhof oder für die Hardtberglinie.

Die Investorenszene, so befürchtet Haus und Grund, vergesse nicht, wie hoch die Risiken und die Hürden sind, gerade in Bonn auf öffentlichem Grund bauen zu wollen. Hier neige man im Rat, so Sangenstedt, „immer wieder dazu, persönliche Geschmäcker zum allgemeinen Kulturgut zu erheben“. Am Schluss blieben Investoren z.T. auf Planungs- und Entwicklungskosten in Millionenhöhe sitzen. Aus dem Nordfeld, da ist Haus & Grund sicher, werde nur dann etwas, wenn Rat als Ganzes lerne, dass auch städtebauliche und architektonische Ansprüche bezahlt und damit von Investoren erwirtschaftet werden müssten, betont Sangenstedt. Dazu gehöre auch der Mut, der erprobten Protestszene politisch zu widersprechen, die für ihre Haltung weder haften müsste, noch – wie von ihr irrtümlich angenommen – für alle Bürgerinnen und Bürger sprechen würde.

Sollte sich das bekannte Bonner Eskalationsprogramm nur einmal mehr wiederholen – Investorensuche, Planung, Proteste, Abbruch der Planungen, Beisetzung des Projektes - dann braucht man gar nicht erst an den Start zu gehen, dann wird aus dem Bahnhofsbereich bis zum St. Nimmerleinstag nichts, befürchtet die Eigentümerschutzgemeinschaft, der es um die Attraktivität und angemessene Modernisierung der Stadt gehe.

Vor wenigen Tagen hatte Haus & Grund in einem Gespräch mit den Planungssprechern der Ratsmehrheit, Wilfried Reischl (CDU) und Rolf Beu (Grüne), die Lage der Cityentwicklung und der Verkehrsplanung erörtert. Dabei wurde auch die Sorge um die Zähflüssigkeit der Veränderungsprozesse in Bonn zur Sprache gebracht, während in der Region die städtebauliche Entwicklung sowie die Erschließung neuer Wohngebiete in aller Regel schneller voranschreiten. Haus & Grund sieht auch ein Motiv darin, dass Veränderungen anderswo auch vom Stolz der Bürgerschaft auf ihre prosperierende Stadt getragen werden.

Verantwortlich:
M. Gelderblom
Geschäftsführer
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V.

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