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Jahreshauptversammlung am 10. März 2012 (12.03.2012)

Den "großen Crash" auf den Straßen der Region befürchtet Rhein-Sieg-Landrat Frithjof Kühn bei der ab 2014/15 anstehenden Sanierung der Nordbrücke im Zuge der A 565. Beim 9. Haus & Grund-Tag am 10. März appellierte Kühn an die Verantwortlichen in der Stadt Bonn und im Kreis, den "drohenden Verkehrsinfarkt bei der Teilsperrung der einzigen Ost-West-Verbindung in der Region" durch kurzfristig realisierbare Entlastungsmaßnahmen zu mindern. Der Landrat denkt dabei zum Beispiel an die vorübergehende Zulassung von je zwei Fahrspuren auf der Kennedy-Brücke, die Einrichtung von zusätzlichen Bus-Spuren und die Prüfung, wo vorhandene Straßentrassen kurzfristig aufgeweitet werden können.

Die Brückensanierung werde "unübersehbar" deutlich machen, wie notwendig mittelfristig "periphere Entlastungsstraßen, die man gewöhnlich Tangenten nennt", für Ballungsräume sind. Kühn provokant: "Durch Radwege allein lassen sich unsere Probleme nicht lösen." Auch ein weiterer Ausbau des ÖPNV "reicht nicht aus, um den Mobilitätsbedarf in unserer Region zu befriedigen". Dies habe das jüngste Verkehrsgutachten überzeugend nachgewiesen. Kühn untermauerte seine mehrfach durch Beifall der Zuhörer unterbrochenen Forderungen mit einem Zahlenfeuerwerk. Von den 280.000 Berufstätigen im Kreis pendeln 200.000 täglich aus ihrem Wohnort in eine andere Gemeinde, davon 57.000 nach Bonn und 42.000 nach Köln. In die Stadt Bonn fahren jeden Tag insgesamt 120.000 Beschäftigte, 48.000 verlassen die Stadt zur Arbeit. Auf den Autobahnen der Region summieren sich laut Kühn die Staus auf 39 Millionen Stunden im Jahr, daraus errechne sich ein wirtschaftlicher Schaden von jeweils 880 Millionen Euro. Der Landrat: "Der Stau, der sich durch Schleichverkehr zusätzlich im Stadtgebiet Bonn tagtäglich entwickelt, ist dabei noch nicht berücksichtigt."

Nach Kühns Zahlen ist die Bevölkerung in der Region in den letzten 20 Jahren um 130.000 gewachsen, weitere 10.000 bis 20.000 sind in den nächsten Jahren zu erwarten. 45.000 Arbeitsplätze und 35.000 Gewerbebetriebe sind neu entstanden. Die Zahl der Arbeitsplätze werde ebenso wie die der Handwerks-, Handels- und sonstigen Dienstleistungsunternehmen, die zur Versorgung der Menschen benötigt werden, weiter kontinuierlich zunehmen. Kühn: "Die Verkehrsinfrastruktur hat mit diesem Wachstum und dem Bedarf, den die Menschen und die Betriebe an Mobilität haben, bei weitem nicht Schritt gehalten." Auf Basis einer ADAC-Studie rechnete Kühn vor: Bei einem Investitionsvolumen von geschätzten 520 Millionen Euro bringe beispielsweise die umstrittene Südtangente 10.000 neue Arbeitsplätze.

Die übrigen Infrastruktur-Indikatoren in der Region hingegen sind für den Landrat zukunftsorientiert: Arbeitslosigkeit weit unter, Einkommensniveau deutlich über Bundesdurchschnitt, hohe Investitions- und Einstellungsbereitschaft in der regionalen Wirtschaft, hervorragende Bildungsstruktur mit Universität und drei Fachhochschulen mit fünf Standorten in der Region. Kühn: "Darüber sollten wir uns freuen. Aber ich sage mit allem Nachdruck: Wir sollten nicht glauben, dass uns die vorhergesagte weitere positive Entwicklung einfach so in den Schoß fällt." Haus & Grund-Vorsitzender Prof. Hans-Rudolf Sangenstedt an Kühns Adresse: "Sie haben uns Mut gemacht mit dem zu wuchern, was wir haben. Und dort nachzubessern, wo wir Defizite haben."

Verantwortlich: Werner P. D'hein

Alfred-Bucherer-Str. 103

53115 Bonn

T. 0228/624448

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