Beethoven-Dekade: „Bonn muss Blamage abwenden" – Haus & Grund drängt auf professionellen Umgang mit Festspielhaus-Planung (19.03.2014)

Bonn – Einen professionellen Umgang mit der Festspielhaus-Planung für das Gelände neben der heutigen Beethovenhalle fordert Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg. Es gehe auch darum, zum 250. Geburtstag des in der Welt bekanntesten Komponisten Ludwig van Beethoven das Scheitern des Projektes zu verhindern und eine kapitale Blamage für Bonn abzuwenden. Das schreibt Prof. Dr. Hans-Rudolf Sangenstedt, Vorsitzender der Eigentümerschutzgemeinschaft, im Editorial der Märzausgabe von Haus & Grund aktuell.
Wenn es trotz Planung und Finanzierungszusagen in zweistelliger Millionenhöhe nicht gelänge, das Projekt zu realisieren drohe Häme, Hohn und Spott. Sangenstedt: „Jetzt kann es nur noch darum gehen, die letzte Chance zu nutzen". Wenige Wochen vor den Kommunalwahlen appelliert Haus&Grund an die Unterstützer des Projektes, die Maßnahme aktiv zu begleiten. Die Freunde der Beethovenhalle fordert H&G auf, selbst an der Realisierung des Zwillingsprojekts mitzuwirken und dieses nicht zu blockieren. Augenmaß empfiehlt Sangenstedt den Denkmalschützern. Hundewiese und Parkplatz hätten keine größere Bedeutung als ein Konzertsaal, der architektonisch ins 21. Jahrhundert passt. Einen zeitaufwendigen neuen Wettbewerb hält H&G nicht für nötig. Vielmehr sollten frühere Planungsideen erneut aufgegriffen werden. Positiv sieht Sangenstedt den Ortswechsel von der Rheinaue an die Beethovenhalle: „Das Festspielhaus gehört ins Zentrum".


Verantwortlich:
Helmut Hergarten, Hauptgeschäftsführer
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V.