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Vermietung über Airbnb an Feriengäste regelmäßig unzulässig (27.07.2020)

Zum Artikel des General-Anzeigers „Airbnb-Vermieter sitzen Krise aus“ vom 27. Juli und einem gleichlautenden Artikel auf der Bonn-Seite der Bonner Rundschau erklärt Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg in einer Stellungnahme von Hauptgeschäftsführer, Rechtsanwalt Markus Gelderblom:

„Die Untervermietung von Wohnungen oder einzelnen Zimmern als Ferienwohnung über Internetportale wie Airbnb hat in touristisch beliebten Städten enorme Ausmaße angenommen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie seien nun viele Vermietungen auch in Bonn ausgeblieben, wie der Bonner Generalanzeiger und die Bonner Rundschau in ihren Beiträgen vom 27.7.2020 feststellten und die Frage aufwarfen, ob diese Wohnungen nun wieder dem allgemeinen Wohnungsmarkt zugeführt würden.

In der Praxis dürfte dies in Bonn kaum der Fall sein. Dies hängt damit zusammen, dass in Bonn aufgrund der bestehenden Zweckentfremdungssatzung eine Vermietung über Airbnb unzulässig sein kann. Im Regelfall sind zudem die "Airbnb-Vermieter" selbst nur Mieter der Wohnung. Sie benötigten daher eine vorherige Erlaubnis des eigenen Vermieters für die teilweise Überlassung (Untervermietung) der Wohnung an Feriengäste.

Insgesamt betrifft die Corona-Pandemie die Eigentümer der Wohnungen in diesem Zusammenhang also gar nicht, weil sie ihre Wohnungen ohnehin langfristig - und nicht nur kurzfristig über Airbnb an Feriengäste - vermieten.

Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg sieht die Kurzzeitvermietung über Portale wie Airbnb zudem sehr kritisch. Der ständige Wechsel der Bewohner belastet das Zusammenleben im Mehrfamilienhaus. Die übrigen Bewohner im Haus fühlen sich oftmals durch das Verhalten der Feriengäste belästigt. Dies kann sich sogar aufgrund des hohen Lärmpegels negativ auf das erweiterte Wohnumfeld auswirken.

Da die Wohnungen oft ohne die gesetzlich erforderliche Erlaubnis des Vermieters untervermietet werden, kann der Vermieter dies im Vorfeld meist nicht verhindern. Deswegen muss der Gesetzgeber Regelungen schaffen, die Auswüchse verhindern:

Die Anbieter entsprechender Vermittlungsportale müsste gewährleisten, dass die bei ihnen angebotenen Wohnungen auch als Ferienwohnung untervermietet werden dürfen. Dies müssten sie sich von ihren Kunden bestätigen lassen. Sollte keine Bestätigung vorliegen, müssten die Portale für etwaige Schäden haften. Der Vermieter brauche darüber hinaus auch einen Anspruch, dass das Angebot aus dem Portal gelöscht wird. Zudem müsste das Portal von seinem Kunden den Namen und eine Kontaktmöglichkeit des Vermieters abfragen und diesen über die Veröffentlichung des Angebots informieren. Der Vermieter könne nur so versicherungsrechtlichen Problemen vorbeugen, die durch die kurzfristige Überlassung von Wohnraum an Touristen auftreten können.

Daneben fordert Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg mehr Transparenz. Die auf den Internetportalen veröffentlichten Inserate sollten den Namen des Gastgebers sowie die Adresse der vermieteten Wohnung ausweisen. Darüber hinaus sollten Gastgeber ihre Steuernummer hinterlegen müssen, um Steuerhinterziehung vorzubeugen sowie der illegalen Vermietung von Ferienwohnungen Einhalt zu gebieten."


Verantwortlich:
Markus Gelderblom
Hauptgeschäftsführer
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V.

 

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