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Mieter-Solvenz-Prüfung

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Wer neue Mieter sucht, sollte kein finanzielles Risiko eingehen.

 

 

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H&G-Umfrage für Bonn: Im Mai gab es 633.000 Euro Mietausfälle – Vermieterin nähte 300 Masken (30.07.2020)

Bei einer Untersuchung von Haus & Grund ging es um die Folgen der Corona-Pandemie für die Mietverhältnisse. 730 Mitglieder von Haus & Grund Bonn /Rhein-Sieg, die 4.900 Wohnungen und 542 Gewerbeflächen vermieten, nahmen teil. Insgesamt betrugen die Mietausfälle im Mai über 633.000 Euro. Damit waren die H&G-Mitglieder trotz der Höhe der Summe noch mit einem blauen Auge davongekommen. Hauptgeschäftsführer Markus Gelderblom: „Ein Großteil der Vermieter gab an, überhaupt keine Mietausfälle gehabt zu haben.“ Gründe: Viele Mieterinnen und Mieter in Bonn verfügen über sichere Einkommen, viele Rentner und Pensionäre, die im öffentlichen Dienst gearbeitet haben, erhalten regelmäßig Einkünfte.

Im Mai 2020 hatten je neun Prozent der betroffenen Wohnraum- Gewerbevermieter Mietausfälle. Der größte Teil, fast 576.000 Euro, entfielen auf Gewerbeimmobilien, knapp 58.000 Euro auf Wohnraummiete.

60 % der Wohnraummieter und 78 % der Gewerbemieter, die keine Miete gezahlt haben, informierten Ihren Vermieter vorab über die Nichtzahlung im Mai. Davon haben nur 17 % Prozent der Wohnraummieter und 7 % der Gewerbemieter ihre finanziellen Engpässe, so wie gesetzlich gefordert, mit entsprechenden Unterlagen glaubhaft gemacht. Ein Zeichen für gute Mietverhältnisse.

In einigen Fällen der komplett ausgebliebenen Zahlungen, handelte es sich um Mieter, die die Situation ausnutzten und behaupteten, Corona-bedingt nicht zur Zahlung verpflichtet zu sein. Die meisten Befragten schauen zuversichtlich nach vorn. Nur fünf Prozent der Vermieter befürchten, dass sie aufgrund eines Corona-bedingten Zahlungsausfalls selbst in finanzielle Schieflage geraten könnten.

Die meisten Absprachen erfolgten im Dialog. Die Gesprächsbereitschaft war groß. Jeder 10. Vermieter, der Zahlungsschwierigkeiten vermutete, ist von sich aus auf seinen Mieter zugegangen, um eine konstruktive Lösung zu erzielen. Dabei wurden die guten Ratschläge von Haus & Grund (z.B. zur Stundungsvereinbarung) als eine hilfreiche Basis empfunden.

Auch auf Seiten der Mieter, die Zahlungsschwierigkeiten befürchteten, gab es vielseitige Bemühungen die Miete aufbringen zu können und eine große Gesprächsbereitschaft. Die Vermieter führten das nicht nur auf die ohnehin schon schwierige momentane Wohnsituation zurück, sondern vielmehr auf das während der Corona-Zeit entstandene besondere Verständnis zueinander. In vielen Fällen erwies sich hier die staatliche Unterstützung als sehr hilfreich. Über Wohngeld, die Übernahme von Altschulden durch das Jobcenter oder die Zuschüsse der Gastronomen konnten manche Einbußen ausgeglichen werden.

Das Spektrum der Maßnahmen, die verabredet wurden, war groß. Ob Stundungen, Raten- oder Staffelzahlungen, Verzicht auf Nebenkostenvorauszahlungen oder auf Mieterhöhungen gab es vielfältige Vereinbarungen, um die schwierige Zeit zu überwinden. Ein Vermieter erließ Studenten 100 Euro im Monat. Ein anderer ermöglichte einem Studenten einen Verlagsnebenjob. Herausragend: Ein Vermieter erließ zwei Pächtern gastronomischer Betriebe jeweils zwei Netto-Pachtzahlungen und investierte 6000 Euro in Plexiglas- und Abdeckungsschutz. Auch über das Vertragsrecht hinausgehende Formen der Zusammenarbeit waren erfreulich und gingen über das Übliche hinaus. In einem Bonner Südstadthaus wurde ein Sandkasten für Kleinkinder gebaut, in einem vermieteten Garten ein Pool für die studentische Wohngemeinschaft, eine Vermieterin nähte 300 Masken für ihre Mieterinnen und Mieter.


Verantwortlich:
Markus Gelderblom
Hauptgeschäftsführer
Haus & Grund Bonn/Rhein-Sieg e.V.

 

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